Digitale Geschäftsmodelle

Digitale Geschäftsmodelle werden im Wirtschaftsleben immer bedeutender. Sie spielen vor allem im Marketing und im Verkauf eine große Rolle. Auch für diese Geschäftsmodelle existieren verschiedene Softwarelösungen.

Lösungen aus der Cloud

Auch digitale Geschäftsmodelle bedienen sich heute vorwiegend Lösungen aus der Cloud. Diese beinhalten Bezahlmodelle oder Angebotsformen. Die Softwarelösungen werden dabei nicht mehr im eigenen EDV-System implementiert, sondern einfach aus der Cloud abonniert. Das erspart viel Zeit und natürlich Kosten. Die Software, die für digitale Geschäftsmodelle wie Online-Shops oder Subscriptions verwendet wird, muss in der Lage sein, die digitalen Geschäftsprozesse vollständig zu erfassen. Um die digitale Transformation zu schaffen, ist es für Unternehmen wichtig, über entsprechende IT-Kenntnisse sowie über Softwarekompetenz zu verfügen. Die verwendete Software gibt außerdem Aufschluss darüber, wie innovativ ein Unternehmen auf dem Markt agiert. Softwaresysteme werden daher ständig an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Die Softwarekomponenten, die für ein digitales Geschäftsmodell eingesetzt werden, müssen fortlaufend aktualisiert werden. Eine Lösung, die aus der Cloud kommt, ist daher vorteilhaft, da dort die Software laufend auf den neuesten Stand der Technik gebracht wird.

Gerade im Zeitalter der Digitalisierung ist die Softwareentwicklung zu einem wesentlichen und unabdingbaren Bestandteil geworden. Das gilt nicht nur für digitale Geschäftsmodelle, sondern generell für alle Unternehmen.

Software Engineering

Heute hört man viel von Software Engineering. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff und welche Bedeutung hat diese Disziplin in der heutigen Zeit?

Softwaretechnik

Der Begriff Software Engineering bezeichnet nichts anderes als die Softwaretechnik. Diese beschäftigt sich mit der Entwicklung und Verbesserung von Software. Sie besteht jedoch aus einer Reihe von verschiedenen Teilbereichen, die alle für die Softwareentwicklung von Bedeutung sind. Die Softwareentwicklung ist ein sehr komplexer Vorgang, der in einzelne Entwicklungsschritte eingeteilt wird. Dieser Entwicklungsplan wird auch als Vorgehensmodell bezeichnet. Im Software Engineering werden alle Teilschritte des Entwicklungsprozesses zusammengefasst. Das Software Engineering sorgt damit für die Planung des Bedarfs an Software bis hin zu ihrer konkreten Umsetzung und Anwendung.

Software Engineering ist eine wissenschaftliche Disziplin der IT, die zum Bereich der Wirtschaftsinformatik und teilweise auch der praktischen Informatik gehört. Um als Softwaretechniker oder Software Engineer zu arbeiten, muss eine universitäre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen werden. Dies erfolgt meistens im Rahmen eines Informatikstudiums. Die wesentlichen Ziele, welche das Software Engineering verfolgt, sind aus wirtschaftlicher Sicht die Verkürzung der Zeit für die Softwareentwicklung, die Qualitätssicherung sowie die Senkung der damit verbundenen Kosten. Außerdem trägt sie wesentlich dazu bei, dass die Entwicklung von Software in systematischer Weise erfolgt.

Softwareentwicklung für den Logistikbereich

Software für den Bereich der Logistik spielt vor allem im Lagerbereich eine wesentliche Rolle. Dabei stehen individuelle Softwarelösungen für Unternehmen im Vordergrund.

Maßgeschneiderte Lösungen

Unternehmen suchen keine standardisierte Software für die Lagerverwaltung, sondern Lösungen, die speziell auf den Betrieb zugeschnitten sind. Durch die Entwicklung dieser individualisierten Software erspart sich das Unternehmen in erster Linie Zeit und Kosten. In der Logistik müssen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein. Das stellt die größte Herausforderung für die Softwareentwicklung in diesem Bereich dar. Außerdem wird die Software so gestaltet, dass Lagerflüsse lückenlos funktionieren können. Die Software dient hier dazu, die Lieferkette ununterbrochen am Laufen zu halten.

Aufgaben der Logistiksoftware

Eine Software für die Logistik muss in erster Linie Informationsflüsse zwischen Mitarbeitern, Kunden und der Unternehmensführung gewährleisten. Dadurch wird ein optimaler Einsatz der Mitarbeiter und der Waren garantiert.

Der aktuelle Lagerbestand wird durch eine effiziente Logistiksoftware stets im Auge behalten. Moderne Softwarelösungen sind ferner dazu imstande, drohende Rohstoffengpässe rechtzeitig anzuzeigen. Mitunter ist es auch möglich, intelligente Maschinen mit einer Logistiksoftware auszustatten. Dadurch gibt die Produktion bereits eine Warnmeldung an die Lagerverwaltung durch und sorgt dafür, dass der Nachschub an den benötigten Rohstoffen lückenlos gewährleistet wird.

Auf dem Markt werden heute Logistiklösungen angeboten, die teilweise standardisiert sind. Mithilfe verschiedener Module kann jedoch die Software für ein bestimmtes Unternehmen erweitert werden. Rein standardisierte IT-Lösungen sind für die heutige Lagerverwaltung meist nicht uneingeschränkt nutzbar. Die Produktion vieler Unternehmen wird speziell auf Kundenwünsche abgestimmt und muss daher flexibel sein. Durch die Implementierung flexibler Lagerlogistik-Module kann auf veränderte Rahmenbedingungen rasch und effizient reagiert werden. Diesem Umstand wird heute von vielen größeren Unternehmen bereits Rechnung getragen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Softwareentwicklung und Start-Up-Unternehmen

Star-Up-Unternehmen sind Betriebe, die sich noch in der Gründungsphase befinden. Gerade diese Unternehmen müssen mit dem Zeitgeist gehen und nutzen daher vorwiegend innovative Softwarelösungen. Hier werden einige der beliebtesten Software-Tools genannt, auf die Start-ups in der heutigen Zeit zugreifen.

Aufgabenverwaltung

Zu den beliebtesten Softwarelösungen, die von jungen Unternehmen verwendet werden, zählen Aufgabenverwaltungsprogramme. Auf dem Markt gibt es heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Tools, welche die Aufgabenverwaltung elektronisch erleichtern. Zu den bekanntesten Tools zählt dabei jenes von Trello. Dieses Tool ist vielfältig nutzbar. Die Software ermöglicht es, eine Aufgabenliste anzufertigen oder einen Plan für die Social Media Aktivitäten zu erstellen. Dieses Tool eignet sich besonders für kleinere Teams.

Tools für die Colaboration

Colaboration-Tools werden dafür eingesetzt, die Zusammenarbeit in Teams oder bei Projekten zu verbessern. Diese Tools stellen in erster Linie Software für die Verwaltung von Projekten zur Verfügung. Sie erleichtern somit die Zusammenarbeit der Mitarbeiter und optimieren die verschiedenen Arbeitsschritte während eines Projekts. Die bekanntesten dieser Tools stammen ebenfalls von Trello oder von Asana.

CRM-Systeme

Auch CRM-Systeme werden von Start-ups häufig verwendet. Ein solches System ermöglicht die Verwaltung von Kundendaten im Customer-Relation-Management. Hier wird die Teamkommunikation erleichtert und Kundendaten können ausgewertet und analysiert werden.