Die Ausbildung zum IT-Spezialisten

Der IT-Bereich ist besonders durch ein stetiges Wachstum gekennzeichnet. Die IT-Branche hat jedoch viele unterschiedliche Betätigungsfelder zu bieten und beschränkt sich nicht allein auf das Programmieren oder die Softwareentwicklung.

Voraussetzungen

Um eine konkrete Ausbildung zum Softwareentwickler oder IT-Spezialisten zu absolvieren, bedarf es einiger Voraussetzungen. Diese Berufe sind eng mit Algorithmen und Mathematik verbunden. Wer in diesen Bereichen weniger versiert ist, sollte sich nicht unbedingt mit dieser Materie beschäftigen. IT-Berufe sind vor allem für jene Personen geeignet, die sich für Technik und Mathematik interessieren und für die Logik kein Fremdwort ist. Wer sich für das Innenleben von Computern oder Smartphones interessiert, könnte eine Ausbildung als Softwareentwickler in Angriff nehmen. Dafür eignen sich auch Studienrichtungen wie Informatik oder Elektronik. Voraussetzung für eine akademische Ausbildung ist natürlich das Abitur. Als vorteilhaft kann sich dabei auch ein erfolgreicher Abschluss einer höheren technischen Schule erweisen. In der Elektro- und Informationstechnik werden in Deutschland mittlerweile auch duale Studiengänge angeboten.

Die Bereiche der IT

Die Abkürzung IT steht für die englische Bezeichnung information technology. Sie verbindet die beiden Fachbereiche Elektrotechnik und Informatik. Heute werden in den meisten Branchen der Wirtschaft IT-Fachkräfte benötigt. Der Bogen spannt sich dabei von der Automobilindustrie über die Energiewirtschaft bis hin zur Luft- und Raumfahrttechnik. Neben der Ausbildung im Rahmen eines Studiums ist auch eine schulische Ausbildung in diesem Bereich möglich. Die Ausbildung zum Assistenten der Informatik kann in einer Fachschule erfolgen. Dabei stehen auch verschiedene Fachrichtungen im Mittelpunkt wie beispielsweise die Ausbildung als Betriebsinformatiker oder als Medieninformatiker. Die Aufgabe eines Assistenten der IT ist es, Hard- und Softwarekomponenten anzupassen und die Systeme in der Praxis auf Computern und EDV-Anlagen zu implementieren.

Eine Ausbildung zum Informatikkaufmann kann ebenfalls im Rahmen einer dualen Ausbildung in Schule und Praxis erfolgen. Informatikkaufleute schätzen in einem Unternehmen den Bedarf an IT-Lösungen ab und beschreiben Softwareprogramme, die für das Unternehmen von Bedeutung sein können. In diesem Beruf lernt man, technische Störungen zu beheben und muss sich außerdem mit der Programmierung beschäftigen.

Auch in Deutschland leidet die Industrie und Wirtschaft heute unter einem enormen Fachkräftemangel im IT-Bereich. Jedes Jahr werden mehr offene Stellen in diesem Segment ausgeschrieben. Die Zahl der geeigneten Bewerber hält sich jedoch stark in Grenzen. Deshalb haben jene, die sich in Zukunft mit der Informationstechnologie und der Softwareentwicklung beschäftigen wollen, sehr gute Berufsaussichten. Auch die Gehälter sind in diesem Berufsfeld relativ hoch angesetzt und stellen damit durchaus attraktive Anreize dar. Zudem sind auch die Karrierechancen sehr gut.

Programmiersprachen erlernen

Das Lernen von Programmiersprachen ist eine wichtige Voraussetzung, um in die Entwicklung von Softwareprogrammen oder Apps einzusteigen. Um Programmiersprachen zu erlernen, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten.

Die Art der Sprache

Zuerst stellt sich die Frage, welche Sprache man erlernen will. Das ist für das spätere Programmieren entscheidend. Mittlerweile gibt es eine Menge an unterschiedlichen Programmiersprachen. Einige davon sind universell einsetzbar, andere wiederum dienen nur der Entwicklung spezieller Komponenten. Die erste Sprache, die man erlernt, ist sicherlich die schwierigste. Hat man diese einmal durchschaut, tauch die nächste Sprache auf, mit der man sich auseinandersetzen muss. Das Lernen hört in diesem Bereich also nie auf. Die Wahl der passenden Sprache hängt in erster Linie davon ab, was man programmieren will. Man muss sich daher entscheiden, ob man Webseiten bauen, Daten verwalten oder Embedded-Lösungen entwickeln will. Außerdem ist es wichtig zu erkennen, welche Sprache in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird und welche nicht.

Die wichtigsten Sprachen

Programmiersprachen sind meistens auf eine bestimmte Anwendung ausgerichtet. Python ist eine Sprache, die relativ einfach ist und die sich in erster Linie für die Entwicklung von Programmen im Backend eignet. Auch für Einsteiger ist diese Sprache für den Anfang die erste Wahl.

Für das Lernen eignet sich ferner die Grundsprache C. Diese Sprache ermöglicht es, die Interaktionen zwischen Hardware und Software kennenzulernen. Die objektorientierte Programmiersprache C++ baut auf C auf. Angewandt wird C++ vor allem im Bereich der Spielentwicklung sowie in der 3-D-Programmierung.

Javascript ist eine Sprache, die derzeit am weitesten verbreitet ist und sie kann zudem vielfältig eingesetzt werden. Da Javascript vor allem im Webdesign eingesetzt wird, entwickeln erfahrene Programmierer diese Sprache auch ständig weiter.

HTML und CSS

Sowohl HTML als auch CSS sind keine eigentlichen Programmiersprachen, werden aber trotzdem verwendet. Sie dienen in erster Linie der Entwicklung von Lösungen für das Frontend von Webseiten. Die Sprachen sind einfach zu erlernen, und Webdesigner sind im Umgang mit diesem Instrument sehr versiert. Eine Vielzahl von Apps und Softwareprogrammen ist heute auf diese beiden Sprachen ausgerichtet.

Wer eine Programmiersprache erlernen will, muss nicht gleich ein komplexes Projekt in Angriff nehmen. Vor allem die einfachen Programmiersprachen ermöglichen einen leichten und raschen Einstieg in die Kunst des Programmierens. Danach ist es jedoch sinnvoll, an einem konkreten Projekt zu arbeiten. Dabei kann die Problemstellung definiert werden und man kann sich mit der Programmierung konkret auseinandersetzen. Die Programmiersprachen bilden allerdings nur die Grundlage für das Engineering. Hilfreich beim Programmieren sind mathematische Kenntnisse und vor allem eine gute Portion Logik. Alle Programme bauen auf logischen und mathematischen Modellen auf. Mithilfe der richtigen Sprache werden die Programme erstellt.

Programmieren kann man im Rahmen von Kursen, Lehrgängen oder Seminaren erlernen. Darüber hinaus gibt es auch im Internet zahlreiche Foren, die sich mit diesem Thema eingehend beschäftigen.

Objektorientierte Programmierung

Die objektorientierte Programmierung spielt vor allem bei der Entwicklung von Anwendungsprogrammen eine große Rolle. Diese Art der Programmierung wird von den meisten modernen Programmiersprachen unterstützt.

Was ist objektorientierte Programmierung

Diese Form der Programmierung ist Teil der sogenannten Programierparadigmen. Die objektorientierte Programmierung basiert auf der Anlehnung der Software an die Gegebenheiten in der wirklichen Welt. Das klingt kompliziert, ist aber durchaus nachvollziehbar. Jedes Objekt in der realen Welt verfügt über spezifische Eigenschaften. So kann beispielsweise ein Flugzeug von einem bestimmten Hersteller stammen, eine bestimmte Form haben, ein Transportflugzeug sein oder ein Kampfflugzeug. Diese Eigenschaften sind die Daten des Objekts. Außerdem besitzt ein Flugzeug verschiedene Funktionen. Es kann fliegen oder landen. In der objektorientierten Programmierung werden die Funktionen als Methoden bezeichnet. Die Daten und Methoden werden dabei zu Objekten zusammengefasst. Jedes Objekt gehört einer bestimmten Klasse an. Im Fall des beschriebenen Beispiels gehören die Objekte zur Klasse “Flugzeuge”. Die Klasse ist in der Programmierung gleichzeitig der Bauplan für weitere Objekte. Von jeder Klasse können dann beliebig viele Objekte erzeugt werden.

Ermöglicht wird diese Art der Programmierung durch die Anwendung verschiedener Programmiersprachen, welche eine objektorientierte Programmierung unterstützen. Die häufigsten dieser Programmiersprachen sind dabei Java oder C#.

Was ist Softwareentwicklung?

Unter Softwareentwicklung versteht man allgemein die Entwicklung neuer Software oder die Verbesserung bestehender Softwaresysteme. Alle Apps auf dem Smartphone oder dem Tablet sind Softwarelösungen. Das reicht von der Navigation über die Wetter-App bis hin zur Musik. Die Entwicklung dieser Software ist jedoch ein langfristiger Prozess, der sich in verschiedene Phasen einteilen lässt.

Am Anfang steht eine Idee

Zu Beginn der Softwareentwicklung steht immer eine bestimmte Idee. Im Mittelpunkt steht dabei die Funktionalität. Die Software muss bestimmte Funktionen gewährleisten. Deshalb wird in die Entwicklung vor allem viel Zeit für die Planung investiert. Ein Programm kann eine bestimmte Aufgabe selten in einem einzigen Arbeitsschritt erledigen. Vielmehr erfordert die Umsetzung einer Funktion mehrere einzelne Arbeitsschritte, die sorgfältig geplant und aufeinander abgestimmt werden müssen. Nach der Planung der Funktionen können die Daten ermittelt werden, welche für die Erfüllung der einzelnen Arbeitsschritte notwendig sind. Nach diesem Entwicklungsprozess wird die gesamte Software nochmals eingehend geprüft.

Da die Entwicklung von Software ein sehr umfangreicher Prozess ist, werden die Entwicklungsschritte in einzelne Phasen eingeteilt.

Verschiedene Entwicklungsmodelle – gleiche Phasen

Prinzipiell wird bei der Entwicklung einer Software zwischen zwei Modellen unterschieden. Zum einen gibt es das iterative Modell und zum anderen das Wasserfallmodell. Beide Modelle vereinen jedoch jeweils sechs Phasen im Entwicklungsprozess. Diese Phasen bestehen aus der Anforderungsanalyse, dem Design, der Umsetzung, der Prüfung, der Veröffentlichung sowie der Wartung. Nachdem eine Software entwickelt, geprüft und veröffentlicht wurde, geht der Entwicklungsprozess jedoch weiter. Ein Computerprogramm oder eine App werden ständig weiterentwickelt und verbessert.

Das iterative Modell

Bei einem iterativen Modell wird die Software durch ständige Wiederholungen schrittweise optimiert. Im Zuge dieser Wiederholungen kann sich die Struktur der Software entwickeln. Die Entwicklung der Software wird dabei in viele einzelne Schritte zerlegt, die jeweils einer Kontrolle unterzogen werden. Dadurch können alle auftretenden Mängel sofort und rasch behoben werden. Außerdem können die Softwareentwickler auch rasch auf veränderte Anforderungen reagieren und die Software an die veränderten Bedingungen anpassen.

Das Wasserfallmodell

Dieses Modell zeichnet sich durch seine lineare Struktur aus. Dabei erfolgen die einzelnen Prozessschritte in kurzen aufeinanderfolgenden Phasen. Bei diesem Modell durchläuft man eine Entwicklungsphase im Gegensatz zum iterativen Modell jedoch nur ein einziges Mal. Dieses Modell wird in der Softwareentwicklung am häufigsten eingesetzt.

Das Ziel der Softwareentwicklung ist es, mit möglichst geringem Aufwand eine bestmögliche Softwarelösung für ein bestimmtes Problem zu erreichen. Vor allem der Arbeitsaufwand soll möglichst gering gehalten werden, da dieser enorme Kosten verursacht. Eine Software ist nur dann nützlich, wenn sie alle Funktionen korrekt ausführt und alle zur Verfügung stehenden Ressourcen effizient verwendet. Vor allem die Speicherkapazität und die Prozessorgeschwindigkeit bilden die Rahmenbedingungen für die Nutzung und Arbeitsweise der Software. Die Softwareentwicklung ist so alt wie die Entwicklung der Hardware. Schon die ersten Computer benötigten Software, um Funktionen richtig ausführen zu können.

Arten der Softwareentwicklung

Es gibt unterschiedliche Arten von Softwareentwicklungsmodellen. Diese Vorgehensmodelle dienen in erster Linie zur übersichtlichen Gestaltung der Softwareentwicklung. Sie gelten quasi als Plan für die Entwicklung eines bestimmten Softwareauftrags. Dieser Plan ist deshalb vorteilhaft, da die Entwicklung von Softwarelösungen meist ein komplexes Problem darstellt. Neben dem Wasserfallmodell gibt es noch andere Verfahren. Dazu zählen das Prototyping, das Spiralmodell oder das V-Modell.

Das Wasserfallmodell

Das Wasserfallmodell gilt als lineares Entwicklungsmodell und wird in einzelnen Phasen umgesetzt. Die Ergebnisse einer Phase dienen im Anschluss als Basis für die nächste Phase. Jede einzelne Phase wird dabei vollständig durchgeführt. Erst wenn diese Phase beendet ist, kann die nächste Phase eingeleitet werden. Das Prozedere ist daher sequenziell und nicht simultan. Dadurch kann das Projekt in einzelnen Arbeitsschritten umgesetzt werden und der Aufwand ist für das Management relativ gering. Viele Softwareprojekte verwenden in erster Linie dieses Entwicklungsmodell.

Das Prototyping

Dieses Entwicklungsmodell arbeitet mit der Entwicklung von Beispielen für eine anstehende Softwarelösung. Die Softwareentwickler entwerfen dabei einen Prototypen der zukünftigen Software. Diese Prototypen sind dabei rasch und effizient abrufbar, und eventuelle Verbesserungen können ebenso schnell durchgeführt werden. Diese Methode ermöglicht es, Änderungswünsche von Auftraggebern frühzeitig zu berücksichtigen. Das ist wesentlich einfacher, als nach der Fertigstellung der Software Änderungen vorzunehmen.

Das Spiralmodell

Hier wird ein Kreis in vier Quadranten unterteilt. Jeder Quadrant bezeichnet einen eigenen Entwicklungsschritt. Durch dieses Modell sollen in erster Linie die Entwicklungskosten für eine Software möglichst gering gehalten werden. Der erste Quadrant dient der Entwicklung von Zielen, welche durch die Software erreicht werden sollen. Im zweiten Quadranten finden sich Alternativlösungen. Der dritte Quadrant beherbergt die eigentliche Entwicklung der Software und im vierten Quadranten wird die nächste Phase für die Softwareentwicklung eingeleitet. Der gesamte Entwicklungsprozess durchläuft alle Quadranten mehrmals und spiralförmig von innen nach außen.

Das V-Modell

Das V-Modell wurde bereits im Jahr 1979 kreiert und dient als Alternative zu den oben genannten Modellen. Im V-Modell werden ähnliche Tätigkeiten, die zur Entwicklung der Software erforderlich sind, zusammengefasst und dienen als sogenannte Vorgehensbausteine. Es gibt insgesamt 22 dieser Bausteine. Dieses Modell ist für die Erarbeitung komplexer Softwarelösungen vorteilhaft, da es erweiterbar ist und stets an geänderte Rahmenbedingungen angepasst werden kann. Außerdem ermöglicht das Modell, jede Entwicklungsphase in einem Test zu kontrollieren. Das V-Modell ist in gewisser Weise auch an das Wasserfallmodell angelehnt.

Selbstständiges Programmieren

Programmieren ist eine Fertigkeit, die erlernt werden kann. Viele Programmierer sind deshalb auch als Selbstständige oder Freiberufler auf dem Markt tätig. Heute gibt es im Internet bereits eine Menge an fertigen Bausteinen, die für die Entwicklung einer App oder eines eigenen Programms angewendet werden können.

Die Grundkenntnisse

Um selbstständig ein Programm ins Leben zu rufen, muss man natürlich über einige Grundkenntnisse verfügen. Zwar können fertige Bausteine herangezogen werden, doch ist es hilfreich, wenn man über ein Basiswissen verfügt. Zumindest sollte man sich in den wichtigsten Programmiersprachen auskennen und diese auch beherrschen. Natürlich setzt das Erlernen einer derartigen Sprache auch einen gewissen Zeitrahmen voraus. Niemand lernt eine Programmiersprache in wenigen Stunden. Auf den ersten Blick erscheinen die meisten Programmiersprachen sehr kompliziert. Im Internet findet man heute eine Menge Tutorials und Fachartikel , die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Nach einiger Zeit kann man so den Dschungel von Algorithmen und Sprachen durchdringen und sich erst einmal einen grundlegenden Überblick verschaffen. Danach hat man die Möglichkeit, eine oder mehrere Programmiersprachen kennenzulernen und auch zu verstehen.

Die Umsetzung

Wer das Programmieren beherrscht, kann zumindest eigene Apps oder Webseiten umsetzen. Die Entwicklung einer App ist natürlich etwas umfangreicher. Doch für die Gestaltung einer eigenen Webseite ist es durchaus vorteilhaft, wenn man in der Lage ist, diese selbst zu programmieren. Dadurch ist man nicht unbedingt auf die Hilfe von Agenturen oder professionellen Webdesignern angewiesen und spart sich eine Menge Geld.

Alternativ kann man Programmieren auch aus der Literatur lernen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Fachbücher, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Jobs in der IT-Branche

Die IT-Branche ist ein Wachstumsmarkt. Kaum eine andere Branche wächst derzeit so schnell wie der IT-Bereich. Immer wieder werden Fachkräfte gesucht, die sich mit der Programmierung von Programmen oder der Systemadministration auskennen und darauf spezialisiert sind.

Trend in der IT-Branche

Die Entwicklung steht auch in diesem Bereich nicht still. Neben den bestehenden Berufsbildern entstehen immer wieder neue Tätigkeitsfelder im IT-Sektor. Für die meisten ist ein Studium notwendig. Dazu zählen beispielsweise Cloud-Entwickler, Security-Spezialisten oder Software Engineers. Auch Experten, die sich mit dem Thema künstlicher Intelligenz auseinandersetzen, sind zunehmend gefragt. Cloud-Architekten beschäftigen sich mit der Entwicklung, Umsetzung und Verwaltung von cloud-basierten Lösungen. Immer mehr Unternehmen verwenden Clouds, um ihre Produkte oder Dienstleistungen im Internet anzubieten. Auch das Thema Sicherheit spielt eine bedeutende Rolle. Da immer mehr Daten gesammelt und verwaltet werden, ist hier der Datenschutz von großer Bedeutung. Auch dafür werden Security-Spezialisten benötigt.

Software-Engineers sind vor allem für die Entwicklung spezifischer Programme für die Systemsteuerung und Optimierung von Betriebsabläufen wichtig. Unternehmen automatisieren und digitalisieren ihre Produktion. Die Industrie 4.0 bietet für Software-Engineers die idealen Rahmenbedingungen. Zudem steht das Thema künstliche Intelligenz heute im Vordergrund. Mit ihrer Hilfe werden intelligente Maschinen programmiert und gesteuert.

Softwareentwicklung für den Logistikbereich

Software für den Bereich der Logistik spielt vor allem im Lagerbereich eine wesentliche Rolle. Dabei stehen individuelle Softwarelösungen für Unternehmen im Vordergrund.

Maßgeschneiderte Lösungen

Unternehmen suchen keine standardisierte Software für die Lagerverwaltung, sondern Lösungen, die speziell auf den Betrieb zugeschnitten sind. Durch die Entwicklung dieser individualisierten Software erspart sich das Unternehmen in erster Linie Zeit und Kosten. In der Logistik müssen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein. Das stellt die größte Herausforderung für die Softwareentwicklung in diesem Bereich dar. Außerdem wird die Software so gestaltet, dass Lagerflüsse lückenlos funktionieren können. Die Software dient hier dazu, die Lieferkette ununterbrochen am Laufen zu halten.

Aufgaben der Logistiksoftware

Eine Software für die Logistik muss in erster Linie Informationsflüsse zwischen Mitarbeitern, Kunden und der Unternehmensführung gewährleisten. Dadurch wird ein optimaler Einsatz der Mitarbeiter und der Waren garantiert.

Der aktuelle Lagerbestand wird durch eine effiziente Logistiksoftware stets im Auge behalten. Moderne Softwarelösungen sind ferner dazu imstande, drohende Rohstoffengpässe rechtzeitig anzuzeigen. Mitunter ist es auch möglich, intelligente Maschinen mit einer Logistiksoftware auszustatten. Dadurch gibt die Produktion bereits eine Warnmeldung an die Lagerverwaltung durch und sorgt dafür, dass der Nachschub an den benötigten Rohstoffen lückenlos gewährleistet wird.

Auf dem Markt werden heute Logistiklösungen angeboten, die teilweise standardisiert sind. Mithilfe verschiedener Module kann jedoch die Software für ein bestimmtes Unternehmen erweitert werden. Rein standardisierte IT-Lösungen sind für die heutige Lagerverwaltung meist nicht uneingeschränkt nutzbar. Die Produktion vieler Unternehmen wird speziell auf Kundenwünsche abgestimmt und muss daher flexibel sein. Durch die Implementierung flexibler Lagerlogistik-Module kann auf veränderte Rahmenbedingungen rasch und effizient reagiert werden. Diesem Umstand wird heute von vielen größeren Unternehmen bereits Rechnung getragen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Softwareentwicklung und Start-Up-Unternehmen

Star-Up-Unternehmen sind Betriebe, die sich noch in der Gründungsphase befinden. Gerade diese Unternehmen müssen mit dem Zeitgeist gehen und nutzen daher vorwiegend innovative Softwarelösungen. Hier werden einige der beliebtesten Software-Tools genannt, auf die Start-ups in der heutigen Zeit zugreifen.

Aufgabenverwaltung

Zu den beliebtesten Softwarelösungen, die von jungen Unternehmen verwendet werden, zählen Aufgabenverwaltungsprogramme. Auf dem Markt gibt es heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Tools, welche die Aufgabenverwaltung elektronisch erleichtern. Zu den bekanntesten Tools zählt dabei jenes von Trello. Dieses Tool ist vielfältig nutzbar. Die Software ermöglicht es, eine Aufgabenliste anzufertigen oder einen Plan für die Social Media Aktivitäten zu erstellen. Dieses Tool eignet sich besonders für kleinere Teams.

Tools für die Colaboration

Colaboration-Tools werden dafür eingesetzt, die Zusammenarbeit in Teams oder bei Projekten zu verbessern. Diese Tools stellen in erster Linie Software für die Verwaltung von Projekten zur Verfügung. Sie erleichtern somit die Zusammenarbeit der Mitarbeiter und optimieren die verschiedenen Arbeitsschritte während eines Projekts. Die bekanntesten dieser Tools stammen ebenfalls von Trello oder von Asana.

CRM-Systeme

Auch CRM-Systeme werden von Start-ups häufig verwendet. Ein solches System ermöglicht die Verwaltung von Kundendaten im Customer-Relation-Management. Hier wird die Teamkommunikation erleichtert und Kundendaten können ausgewertet und analysiert werden.

Die Programmiersprachen

Die Programmiersprache ist ein wesentlicher Bestandteil in der Softwareentwicklung. Sie bildet die technische Grundlage für alle Programme, die auf EDV-Geräten ausgeführt werden. Diese Sprache ist eine rein formale Sprache und dient der Formulierung von Datenstrukturen und mathematischen Algorithmen.

Die verschiedenen Programmiersprachen

Mittlerweile werden in der Softwarebranche viele verschiedene Programmiersprachen angewendet. Die häufigsten Sprachen sind dabei Javascript, C und C++, PHP und Swift. Daneben existiert noch eine Vielzahl anderer Sprachen, die alle in ähnlicher Weise aufgebaut sind. Javascript ist jene Sprache, die am häufigsten für Webanwendungen genutzt wird. Diese Sprache ermöglicht es, Webseiten zu programmieren, Spiele zu entwickeln oder Anwendungsprogramme zu erstellen. Die Programmiersprache C++ ist eine Erweiterung der Ursprache C und wird auch heute in vielen Rechnern angewendet. Hauptsächlich programmiert diese Sprache Betriebssysteme. Die Sprache PHP wird ausschließlich für die Programmierung von Webseiten genutzt und bestimmt, was im Hintergrund einer Webseite elektronisch geschieht. So können mit ihrer Hilfe konkrete Daten direkt auf der Webseite angezeigt werden. Swift ist eine Programmiersprache, die von Apple entwickelt wurde und nur auf diesen Geräten läuft. Außer diesen Sprachen gibt es noch etliche andere Programmiersprachen. Eine davon ist beispielsweise Scratch. Diese Programmiersprache dient allerdings weniger zum richtigen Programmieren von Computern als vielmehr als Lernprogramm. Die Sprache ist recht einfach und wurde speziell für Kinder entwickelt.

Beliebte Programmiersprachen

Wer eine App entwickeln will oder sich generell für das Programmieren interessiert, muss zuerst zumindest eine Programmiersprache beherrschen. Am besten eignet sich Javascript, da diese Sprache fast überall eingesetzt werden kann. Speziell eignet sich Javascript für die Erstellung von Webseiten. Durch diese Sprache kann zum Beispiel die Benutzeroberfläche einer Internetseite zusammengestellt werden.

Eine weitere prominente Programmiersprache ist Python. Sie dient hauptsächlich der Programmierung von Maschinen und automatisierten Produktionssystemen und wird vor allem von großen Unternehmen benutzt.